Die Fussballweltmeisterschaft brachte für den deutschen Pressehandel nicht das erhoffte Geschäft. Zwar bescherten Fanartikel wie Sammelbilder, Fahnen und T-Shirts den Kiosken und dem Handel ein Absatzplus. Das Kerngeschäft - der Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften - ging im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dagegen weiter deutlich zurück, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Presse-Grosso, Kai-Christian Albrecht, in einem dpa-Gespräch.
Der deutsche Pressegrosshandel verzeichnete im ersten Halbjahr bei einem Absatzplus von 3.3 Prozent ein leichtes Umsatzminus von 0.2 Prozent. Die "insgesamt ausgeglichene Entwicklung" führte Albrecht auf den zusätzlichen Verkauf von Fanartikeln während der WM zurück.

