Das US-Medienunternehmen Viacom hat einen Gewinneinbruch von 37 Prozent verzeichnet. Die am Montag nach Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen galten als Beleg dafür, dass die Werbeeinnahmen der Medienbranche infolge von Finanzkrise und Konjunkturflaute spürbar zurückgehen.
Im dritten Vierteljahr erzielte der Betreiber des Musikfernsehsenders MTV und der Paramount-Filmstudios einen Nettogewinn von 401 Millionen Dollar nach 641 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie betrug bereinigt 55 Cent, während von Reuters befragte Analysten nach einer im Vormonat veröffentlichten Gewinnwarnung die Erwartungen von 61 Cent auf 54 Cent heruntergeschraubt hatten. Der Umsatz lag vier Prozent höher bei 3,4 Milliarden Dollar. (sda)

