Die AZ Medien Gruppe hat im Geschäftsjahr 2005 den Konzerngewinn um 26 Prozent auf 8,2 Mio. Franken steigern können. Der konsolidierte Betriebsertrag stieg um 5 Prozent auf 175 Mio. Franken.
Zum guten Ergebnis beitgetragen hätten alle Sparten, teilte das Aargauer Medienunternehmen am Mittwoch mit. Trotz wirtschaftlich schwierigen Bedingungen habe sich die AZ Medien Gruppe gut geschlagen, erklärte Verleger Peter Wanner in einem Interview in der Mittelland-Zeitung.
Das Betriebsergebnis vor Finanzerfolg nahm gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent auf 14,5 Mio. Franken zu. Die deutliche Verbesserung sei hauptsächlich auf den gesteigerten Betriebsertrag bei verhältnismässig tieferem Personalaufwand und weniger betriebsnotwendigen Abschreibungen zurückzuführen.
Der Cash-flow des Konzerns nahm um 15 Prozent auf 25,9 Mio. Franken zu. Der Generalversammlung vom 9. Juni schlägt der Verwaltungsrat eine Erhöhung der Dividende um 100 Franken auf 250 Franken pro Aktie vor.
Vom Betriebsertrag fallen 100,4 Mio. Franken oder 57 Prozent auf die Zeitungen. Die Fachverlage trugen 23 Prozent oder 40,2 Mio. Franken bei, Druck und Vertrieb 19 Prozent oder 32,5 Mio. Franken. Der Eigenkapitalanteil wurde von 47 auf 50 Prozent gesteigert.
Zum ersten Mal hätten auch die elektronischen Medien Radio Argovia, Tele M1 und Tele Tell einen "substanziellen Beitrag" zum Gruppenergebnis beigetragen, heisst es in der Mitteilung. Die Verluste der Regionalfernsehsender hätten weiter reduziert werden können.

