02.12.2004

NZZ

Hauptpreisträger bei den "dümmsten Innovationen"

Von Kurt. W. Zimmermann in der Weltwoche vergeben.

Kurt. W. Zimmermann verteilt in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche seine persönlichen Innovationspreise des Medienschaffens für das Jahr 2004. Dabei glaubt er, dass sich die Leserschaft mehr für die medialen Stupiditäten als für die Glanzleistungen der letzten 365 Tage interessiere. So verteilt er die Preise für die dümmsten Innovationen 2004, wobei die NZZ gleich zweifacher Preisträger ist. So erhält die NZZ sowohl den Preis für die dümmste Strategie-Innovation als auch für die dümmste Produkte-Innovation.

Den Strategiepreis habe sich die Zeitung für die Auflösung der gesamten Verkaufsabteilung und die Auslagerung an die Publigroupe im Tauschgeschäfft gegen Anteile an zwei Lokalblättern verdient. Gerade die Zeitung, die wie keine Zweite den freien Unternehmergeist hochhalte und predige, gebe die eherne Kernkompetenz Marketing aus den Händen. Den Preis für die dümmste Produkte-Innovation erhält die NZZ, weil das Blatt von seiner schwarz-weissen Tradition abgewichen sei und bunte Fotos in die Spalten rücke, dies aber mit wirrem Konzept.


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