26.11.2004

Cicero

Hohe Leser-Blatt-Bindung

Politikmagazin findet Anklang bei der gesellschaftlichen Elite.

Eine schriftliche Leserbefragung des Politikmagazins Cicero zusammen mit dem Marktforschungsinstitut forsa ergab, dass 90 Prozent der Leser Cicero sehr gut oder gut finden. 82 Prozent der 1425 Befragten nehmen sich mindestens eine Stunde Zeit für die Lektüre, 43 Prozent lesen alle oder fast alle Artikel einer Ausgabe. Dieter Storll, Leiter Medienforschung bei forsa, verwies zudem auf die überdurchschnittlich hohe Rücklaufquote der in das Oktober-Heft eingelegten Fragebögen: "Das ist ein klares Indiz für eine starke Leser-Blatt-Bindung.“

Das Durchschnittsalter der Cicero-Leser liegt bei 43 Jahren, rund zwei Drittel sind Männer, ein Drittel Frauen. Die Leser des Politikmagazins sind überdurchschnittlich gut gebildet und beruflich erfolgreich: 89 Prozent haben Abitur, 72 Prozent sind Akademiker und 71 Prozent in leitenden Positionen tätig. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen liegt bei über 3500 Euro im Monat.

Wie die Umfrage weiter ergab, möchten 90 Prozent der Cicero-Leser immer gut informiert sein und 75 Prozent übernehmen gerne Verantwortung, für 57 Prozent ist es "wichtig, sich mit schönen Dingen zu umgeben“, 52 Prozent bezeichnen sich selbst als "Geniesser“.

Martin Paff, Verlagsleiter Ringier Deutschland, wertete die Ergebnisse der Leserbefragung als "Proof-of-Concept“. Das Politikmagazin Cicero finde den angestrebten hohen Anklang bei der gesellschaftlichen Elite. "Was wir als Genre-Innovation konzipiert haben, hat OMG als Medien-Innovation prämiert“, betonte Paff und fügte hinzu: „Besonders freut uns, dass diese Auszeichnung aus den Reihen der unabhängigen und kritischen Media-Agenturen selbst kommt.“


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