Am Samstagnachmittag demonstrierten in Zürich-Oerlikon Gegnerinnen und Gegner der Corona-Massnahmen. Sie kritisierten unter anderem das Verhalten der Medien während der Pandemie. Zudem gingen in Genf rund 2500 Menschen auf die Strasse. Die bewilligte Kundgebung im Leutschenpark, gleich neben den Radio- und Fernsehstudios von SRF, wurde schätzungsweise von einigen hundert Personen besucht. Zur Demo aufgerufen hat das Komitee «Bildung für alle», welches sich gegen die Zertifikatspfllicht an den Hochschulen einsetzt.
Verschiedene Rednerinnen und Redner kritisierten die Corona-Schutzmassnahmen sowie die Rolle der Medien im Zusammenhang mit Covid-19. Die grossen Medien würden einseitig berichten und unnötig Angst schüren, statt das Vorgehen von Politik und Behörden zu kritisieren. In Genf versammelten sich rund 2500 Personen zu einer Demonstration. Sie wurden von etwa 30 Freiheitstrychlern angeführt und zogen vom Place Neuve zum Place des Nations. Wie üblich riefen die Demonstrantinnen und Demonstranten «Liberté, liberté!». Sie wollten mit der Demonstration «vor Diskriminierung, Massenüberwachung und Zwangsimpfungen» warnen. Auch in Genf kritisierten mehrere Redner das neue Covid-Gesetz als «gefährliche Verschärfung» des Gesetzes. Zudem griffen sie die «Lügen» der Behörden über die Gesundheitskrise an. Nach Angaben der Genfer Polizei wurden keine Zwischenfälle gemeldet. (sda/wid)
14.11.2021
Gegen Corona-Massnahmen
Hunderte demonstrieren neben SRF
Die grossen Medien würden einseitig berichten und unnötig Angst schüren, statt das Vorgehen von Politik und Behörden zu kritisieren, so der Tenor. Auch in Genf gingen zahlreiche Menschen auf die Strasse.
Zur Demo aufgerufen hat das Komitee «Bildung für alle». (Bild: Keystone/Ennio Leanza)
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