18.04.2006

Pulitzer-Preis

Hurrikan-Journalisten ausgezeichnet

Washington Post räumt am meisten Preise ab.

Mit dem Pulitzer-Preis gewürdigt wurden in diesem Jahr die Journalisten zweier Regionalzeitungen, die trotz der verheerenden Katastrophe, die der Hurrikan "Katrina" verursacht hat, weiterberichtet haben. Das Pulitzer-Komitee lobte die Sun Herald für ihre tapfere und umfangreiche Berichterstattung über den Hurrikan sowie die Times-Picayune für ihren Einsatz aussergewöhnlicher Mittel. Die Times-Picayune hatte trotz Evakuierung wegen überschwemmter Redaktionsräume die Berichterstattung online aufrecht erhalten.

Preisabräumer war die Washington Post mit vier Preisen, gefolgt von der New York Times mit drei. Susan Schmidt von der Washington Post wurde für ihre unermüdlichen und gründlichen Nachforschungen über den Lobbyisten Jack Abramoff belohnt. James Risen und Eric Lichtblau von der New York Times gewannen mit ihrem Artikel über George W. Bushs Lauschangriff, den er ohne gerichtliche Genehmigung angeordnet hat, den Preis in der Kategorie nationale Berichterstattung. In der Kategorie Romane würdigte die 18-köpfige Jury Geraldine Brooks' "March".


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