26.01.2007

Studie

Immer mehr Schweizer nutzen Internet

Nur die Hälfte der User holt sich politische Informationen.

Immer mehr Leute nutzen das Internet, aber erst wenigen dient dieses Medium als Quelle zur politischen Information. Hier stehen TV, Radio und Zeitung im Vordergrund. Dies geht aus der jüngsten Univox-Analyse zur Mediennutzung in der Schweiz hervor.

Danach haben heute drei Viertel der Befragten Zugang zum Internet, zwei Drittel nutzen es mindestens wöchentlich. Aber erst die Hälfte der "Onliner" nutzt das Internet mindestens ab und zu, um Informationen zu politischen Themen zu erhalten.

Das Fernsehen wird von 66 Prozent der Bevölkerung täglich genutzt, 64 Prozent lesen täglich Zeitung, 57 Prozent hören Radio. 29 Prozent nutzen täglich das Internet -- vor 10 Jahren waren es erst 3 Prozent. Nur 10 Prozent lesen täglich Bücher und 9 Prozent Zeitschriften -- Tendenz rückläufig respektive stagierend. Seit 2004 hat das Fernsehen die Tageszeitung als wichtigstens tagesaktuelles Medium überflügelt. Das Radio hat an Bedeutung eingebüsst.

Beim Fernsehen zeigen sich nach einem Rückgang bei den SRG- und den ausländischen Programmen seit 2002 wieder Zuwächse. Dabei konnte sich das SRG-Fernsehen gegenüber der ausländischen Konkurrenz behaupten. Beim Radio dagegen müssen die SRG-Programme kontinuierliche Verluste zugunsten der Lokalradios hinnehmen. Sie haben sich von diesen sogar punkto tägliche Mediennutzung überflügeln lassen.


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