Vor einer Woche trafen die zwölf jungen Personen zwischen 16 und 22 Jahren beim Ringier-Pressehaus im Zürcher Seefeld ein, um während einer Woche als Teil des Blick-Mediacamps in den Redaktionsalltag vom Blick einzutauchen (persoenlich.com berichtete). Der Blick gewährt damit jungen Medieninteressierten zum Zeitpunkt der beruflichen Weichenstellung einen umfassenden Einblick in den Redaktionsalltag, wie es in einer Mitteilung heisst. Für das Mediacamp gingen zahlreiche Bewerbungen ein, von denen zwölf junge Personen aus acht Kantonen der Deutschschweiz ausgewählt wurden.
Redaktionsalltag in Theorie und Praxis
Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartete ein Programm, das sowohl Theorie als auch Praxis umfasste. So vermittelten Medienprofis vom Blick in diversen Workshops den Jungjournalistinnen und -journalisten eine Idee, wie sie recherchieren, Texte schreiben, Themen finden und wie Sport-, Wirtschafts- oder Politikjournalismus funktioniert. Auf verschiedene Ressorts aufgeteilt, nahmen die jungen Personen am Redaktionsalltag teil, heisst es weiter.
Steffi Buchli, Chefredaktorin Blick Sport, zieht gemäss Medienmitteilung folgende Bilanz: «Die Woche mit den Mediacampern war für uns in der Redaktion grossartig. Erstens freut es und enorm zu sehen, dass es so talentierte junge Menschen in den Journalismus zieht, zweitens war der Austausch mit den Mediacampern dieses Jahr besonders rege – es uns tut gut, von jungen Menschen gechallenged zu werden.»
Auch im Feld dabei
Während des Mediacamps verfassten die zwölf Jungjournalistinnen und -journalisten insgesamt über 20 Artikel und drehten Videos. Um Material dafür zu finden, begleiteten sie erfahrene Medienprofis bei den Recherchen – auf den Sportplätzen, im Bundeshaus, bei Gerichtsverhandlungen. So lernten sie, dass guter Journalismus oft mehr als nur eine Internetrecherche bedingt.
Zum Abschluss der Woche zieht Peter Hossli, Leiter der Ringier Journalistenschule und Verantwortlicher des Blick-Mediacamps, ein positives Fazit: «Es war eine ausgesprochen neugierige Truppe. Die jungen Menschen brachten viel Enthusiasmus mit für den Journalismus. Das stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft der Branche.» (pd/yk)

