03.09.2014

Watson

Kein Verfahren wegen Minidrohne an der Fussball-WM

Kein Polizist hat das Fluggerät mit eigenen Augen gesehen.

An der Fussball-WM im Juli kreiste nach dem Sieg der Schweizer Nati gegen Honduras eine Minidrohne von Watson über die Fussballfans an der Zürcher Langstrasse. 

Die Aufnahmen, die danach im Internet veröffentlicht wurden, riefen die Stadtpolizei Zürich auf den Plan. Diese prüfte eine Anzeige gegen den "Multikopterbetreiber" Watson, wie der "Tages-Anzeiger" in seiner Mittwochsausgabe schreibt. Denn ein Multikoptereinsatz über einer Menschenmenge ist aus Sicherheitsgründen verboten.

Doch der Einsatz des Fluggeräts hat für das Onlineportal nun doch keine Konsequenzen: Es gab keine Anzeige, die Ermittlungen wurden eingestellt. Der Grund: Kein Polizist hat das Gerät über der Langstrasse mit eigenen Augen gesehen und hätte effektiv bezeugen können, dass die Drohne tatsächlich verbotenerweise über die Fussballfans flog. (TA/set)


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