Der Axel-Springer-Verlag will Sebastian Vieira und Vikram Kriplaney mit einem 196-seitigen Schreiben verbieten, die von ihnen entwickelte App «Admop» zu vertreiben, wie die NZZ berichtet. Admop ist für zwei Franken erhältlich und blockiert die Anzeige von Werbung auf iPhones. Zudem erlaubt die App den Nutzern, dass ihr Surfverhalten nicht aufgezeichnet werden kann.
Dass der Verlag Axel Springer seinen Erfolg nun mit Abmahnungen statt mit Klagen erreichen will, ist laut NZZ darauf zurückzuführen, dass es bis zu einem definitiven Urteil eines Gerichts noch mehrere Jahre dauern könnte. Zudem erzielten Anbieter von Werbeblockern von Gerichten immer wieder Erfolge.
Adblocker wurden bei Apple mit dem Update auf iOS9 möglich. Eine Umfrage von persoenlich.com bei Schweizer Verlagen damals zeigte, dass auch diese eine «langfristige» Lösung für den Umgang mit Werbeblockern suchen. (rar)
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11.04.2016 11:51 Uhr

