"König" Fussball konnte im vergangenen Jahr seine Spitzenposition als beliebteste TV-Sportart in Deutschland problemlos verteidigen. Mit 32 Prozent und einer Berichtsdauer von knapp 5'000 Stunden und mehr als 14 Mrd. Zuschauerkontakten hatten alle anderen Sportarten das Nachsehen. Mit einem Anteil von zwölf Prozent rangiert der Automobilsport mit Respektabstand auf dem zweiten Platz, gefolgt von Tennis, Radsport und Leichtathletik, berichtet die IFM Medienanalysen GmbH im IFM-Jahrbuch "Sport im TV 2005".
Insgesamt wurden im Jahr 2005 15'853 TV-Stunden dem Sport gewidmet, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 55 Stunden oder knapp 0.3 Prozent entspricht. Dabei wurden 40.8 Mrd. Zuschauerkontakte generiert, gleichzusetzen einem Minus von knapp elf Mio. gegenüber dem Vorjahr. "Das Sportjahr 2005 war eindeutig geprägt von der Vorfreude auf die Fussball-WM 2006 im eigenen Land, aber auch auf die Olympischen Winterspiele in Turin", so Jens Seeberger, Leiter Unternehmenskommunikation/PR bei IFM.
Die Top-Einschaltquote aller Live-Übertragungen im vergangenen Jahr erzielte in Deutschland die Begegnung Deutschlands gegen Brasilien im Rahmen des FIFA Confederations Cup. 11.5 Mio. Zuschauer (Marktanteil: 52.3 Prozent) verfolgten das Halbfinale vor den TV-Geräten. Wie gross die Vorfreude und der damit verbundene Hype rund um die WM 2006 in Deutschland ist, zeigt die Quote, die am Mittwoch im Rahmen des Freundschaftsspiels Deutschland gegen die USA erreicht wurde. Durchschnittlich 13'39 Mio. Zuseher verfolgten auf ZDF (Marktanteil: 39.0 Prozent) den 4:1 Sieg von Kahn und Co.

