Die Grossverlage Ringier, Tamedia, NZZ und Südostschweiz arbeiten an einer Alternative zur Postzustellung. Sie haben das Projekt "Alternative Zustellorganisation (AZO)" lanciert. Diese soll ab 2006 primär Magazine und Wochentitel vertreiben, wie Walter Lütolf, Sprecher des AZO-Projektausschusses, erklärt.
Derzeit werde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Noch im Dezember soll der Projektausschuss über das weitere Vorgehen entscheiden -- namentlich, ob eine Firma für die Zustellung gegründet werden soll und wie die Finanzierung aussehen wird. Das Projekt konzentriere sich vor allem auf die Titel mit grossen Auflagen, sagte Kellermüller. Für die kleineren Verlagshäusern in Randregionen wäre die AZO demnach weniger interessant -- diese kämen auch weiterhin kaum um die Post herum.

