Google hat am Dienstag ein neues Projekt vorgestellt, bei dem Online-News sortiert nach Themen präsentiert werden. "Living Stories", so der Name des neuen Produkts, wurde in Kooperation mit der "New York Times" und der "Washington Post" entwickelt und wird derzeit mit den beiden Zeitungen getestet. Sollte sich das Projekt bewähren, will Google den Service allen Verlagen zugänglich machen.
Living Stories soll die Newssuche übersichtlicher machen und bündelt daher Zeitungsartikel nach aktuellen Themenbereichen. Laut Google gehe man damit einen weiteren Schritt auf die Verlage zu und forciere die Zusammenarbeit. Nachdem die Kritik an Googles Umgang mit Zeitungsinhalten immer stärker wurde und viele Verleger den Suchmaschinenbetreiber als Bedrohung charakterisiert hatten, ergriff der Konzern zuletzt diverse Massnahmen, die dem entgegenwirken sollten.
Laut Google sollen durch Living Stories keine Informationen mehr verloren gehen und auch Aktualisierungen von Artikeln berücksichtigt werden. Über den neuen Service werden die Updates zum ursprünglichen Text hinzugefügt. Nutzer können sich via RSS-Feed oder E-Mail über Aktualisierungen benachrichtigen lassen. Dadurch werde eine Geschichte erzeugt, die ständig wächst und sich nach und nach aufbaut. (pte)

