13.01.2020

SRG

Köpfe von «No Billag» drohen mit einer Neuauflage

Wenn Politiker nun mehr Geld für die SRG fordern, sei das eine Veräppelung des Volkes.
SRG: Köpfe von «No Billag» drohen mit einer Neuauflage
Erleichterung am «No Billag»-Abstimmungssonntag im März 2018: Ein Journalist verfolgte damals das Geschehen im Fernsehstudio der SRG in Leutschenbach. (Bild: Keystone)

Knapp zwei Jahre nach dem Nein zur Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren drohen die damaligen «No Billag»-Befürworter mit einer Neuauflage ihrer Initiative. Auslöser für seien Pläne, dem Schweizer Radio und Fernsehen mehr Gebührengelder zuzuschanzen (persoenlich.com berichtete), schreibt der Blick am Montag.

Nach einem Artikel in der NZZ am Sonntag hat der Blick die «No Billag»-Initianten kontaktiert. Sie seien erzürnt. «Man hat das Stimmvolk veräppelt und den Ausgang der No-Billag-Abstimmung durch falsche Versprechen manipuliert», sagt «No Billag»-Vorkämpfer Olivier Kessler. Und Thomas Juch sagt gegenüber dem Blick: «Wird aus der Forderung Ernst, müssen wir uns überlegen, unsere Initiative neu zu lancieren.» Ob in der genau gleichen oder etwas anderer Form, müsste man zu gegebener Zeit diskutieren. (eh)



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Kommentare

  • Dieter Imhof, 16.01.2020 13:00 Uhr
    Dem Statement von V. Brunner kann ich nichts zufügen. Sehe es genau so. Dieses staatliche Belehrungs- und Erziehungssystem genannt Service Public gehört ohne wenn und aber abgeschafft.
  • Victor Brunner , 14.01.2020 15:54 Uhr
    Würde eine NoSerafe-Iniative sofort unterschreiben. STG ist zu einer Geldverschwendungsmaschine, Praktikanten- und Sesselkleberstube verkommen die uns einen Epiney, einen Happy Day Schwachsinn, eine Schönbächlet und einen Plaschy zumutet , ein 10 vor 10!das mehr Boulevard denn Infosendung ist, nun kommen Linke und Grüne und wollen noch mehr in dieses System pumpen, geht nicht!
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