05.05.2015

joiz

Kündigungen im ersten Quartal 2015

"Strukturanpassungen", begründet Geschäftsleiter Nicolas Bürer.
joiz: Kündigungen im ersten Quartal 2015

Dem Jugendsender "joiz" weht momentan ein rauher Wind entgegen: Die Geschäftsleitung des Privatsenders musste im ersten Quartal 2015 zwei Vollzeitstellen streichen. Zudem wurde das 80-Prozent-Pensum von "joiz in the hood"-Moderator Ugur Gültekin auf 40 Prozent halbiert, wie persoenlich.com weiss.

Geschäftsführer Nicolas Bürer bestätigt den Abbau dieser Stellen. Laut einer gut unterrichteten internen Quelle hat die Eurokrise dem Sender einen Strich durch die Rechnung gemacht - internationale Kunden seien abgesprungen. Bürer sieht das anders: Die ausgesprochenen Kündigungen nennt er lediglich eine "Strukturanpassung".

Blüht dem Sender nun dasselbe Schicksal wie "joiz germany" im letzten Jahr? Das deutsche Pendant hatte massive Finanzprobleme und musste daraufhin seinen TV-Sendebetrieb einstellen (persoenlich.com berichtete). Das Programm ist mittlerweile nur noch übers Internet empfangbar. "Nein", meint Bürer, "die beiden Situationen kann man nicht miteinander vergleichen. Unser Umsatz wächst derzeit um 30 Prozent, der Traffic auf der Homepage nimmt sogar um 70 Prozent zu". Zudem konnte man neue Partner an Bord holen, sodass man sich keine Sorgen machen müsse um den Sender.

Trotz diesen Zahlen seien die Kündigungen nötig gewesen, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Bürer sieht die Situation positiv: "In den letzten zwölf Monaten haben wir acht neue Stellen geschaffen. Da kann es vorkommen, dass man in gewissen Bereichen wieder zurückstufen muss, dafür aber mehr in andere Geschäftsfelder investiert". Das "joiz"-Team kann sich nun wohl wieder etwas beruhigen: "Es ist momentan nicht geplant, weitere Stellen zu streichen. Einzelne Korrekturen können aber auch in Zukunft vorkommen", erklärt der Geschäftsleiter.

Momentan sind bei "joiz" 52.5 Stellen besetzt. (nb)



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