"Ein Manager, der versagt, wird gefeuert." "Ein Journalist der versagt, macht Karriere". Auf diese kurze Formel lässt sich der Inhalt der aktuellen Kolumne von Kurt W. Zimmermann eindampfen. Zur Untermauerung seiner These hält Zimmermann einer ganze Reihe von heute einflussreichen Schweizer Journalisten ihre Fehlleistungen vor:
Hansjörg Utz ist nach seiner "nicht haltbaren" Berichterstattung zum Fall von Elisabeth Kopp zum Chef von "Kassensturz" und später zum Chef von "10vor10" aufgestiegen. René Lüchinger, Markus Schneider und Michael Hug wiederum verantworteten den Flop um Bundesrat Kaspar Villigers Rotlich-Affäre. Lüchinger ist heute Chefredaktor der Bilanz, Schneider Star-Autor der Weltwoche, Hug Chefredaktor der Berner Zeitung. In die lange Liste der "Versager, die Karriere machten" nimmt Zimmermann auch SF-Chefredaktor Ueli Haldimann auf. Auf sein Konto ging der Flop um die Stasi-Verbindungen des Bankiers Hans Vontobel bei der SonntagsZeitung.

