Der Fall an sich ist mehr oder weniger Alltagsgeschäft im Lobbying. Trotzdem hatte die "Affäre Kasachstan" die Schweizer Öffentlichkeit in den letzten Tagen stark beschäftigt. Mittlerweile muss Christa Markwalder um ihre Wahl zur Nationalratspräsidentin bangen, - ja die ganze FDP sorgt sich um ihren Ruf. Nun werden Details zum Ursprung der Geschichte bekannt: Wie der "Tages Anzeiger" am Freitag berichtet, hat ein ehemaliger Freisinniger und heutiger Lobbyist mitgeholfen, die Machenschaften aufzudenken. Der Westschweizer PR-Berater Marc Comina habe sich im Vorfeld der Affäre mit der NZZ ausgetauscht, welche den Fall in Rollen brachte. Auch anderen Journalisten habe er geholfen, einige riesige Ansammlung von E-Mails auszuwerten, die von anonymer Seite ins Web gestellt worden waren, schreibt der Tagi.
Comina stehe im Dienst von Wiktor Khrapunow, einem ehemaligen kasachischen Minister, der mit dem Regime brach und wegen Geldwäscherei angezeigt wurde. Die E-Mails entlarvten das Lobbying des Regimes, so der "Tages Anzeiger". (TA/eh)
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