Der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) und die Mediengewerkschaft comedia haben sich an den diesjährigen Lohnverhandlungen einigen können: Die Löhne bis 4500 Franken werden um 1.4 Prozent erhöht. Damit werde die Teuerung von 0.9 Prozent (Stand: September 04) ausgeglichen und eine Reallohnerhöhung von 0.5 Prozent vorgenommen, wie comedia in einer Mitteilung schreibt. Weiter empfiehlt die paritätische Kommission SBVV/comedia die Löhne über 4500 Franke ebenfalls der Teuerung von 0.9 Prozent anzupassen. Die Mindestgehälter werden der Teuerung automatisch angepasst. Die Lohnabschlüsse sind für die Mitgliedsfirmen des SBVV zwingend (ca. 1300 der rund 2300 Buchhandelsangestellten der Deutschschweiz unterstehen dem GAV).
comedia konnte gemäss Mitteilung eine zwingende Erhöhung der Löhne über 4500 Franken nicht durchsetzen, stimmte aber dem Ergebnis zu, da die Mehrheit der Angestellten unter 4500 Franken verdient (Median 4300 Franken). Die Mindestgehälter unterliegen dem automatischen Teuerungsausgleich und wurden entsprechend um 0.9 erhöht.

