16.03.2018

Inside Paradeplatz

Lukas Hässig muss einen Text über CS löschen

Der Journalist muss den Artikel «CS wie Fifa» von seinem Blog entfernen. Zwei weitere Texte hat das Zürcher Handelsgericht jedoch als zulässig eingestuft. Die CS muss Hässig darum eine Prozess-Entschädigung zahlen.
Inside Paradeplatz: Lukas Hässig muss einen Text über CS löschen

Lukas Hässig nannte die Credit Suisse in einem Artikel «CS wie Fifa», der 2015 im Kontext des Steuerstreits mit den USA geschrieben worden war, einen «korrupten Verein». Zudem behauptete er, die US-Behörden hätten die Bank als «kriminelle Organisation» eingestuft. Das hätte der Journalist nicht tun dürfen, habe das Zürcher Handelsgericht entschieden, heisst es auf handelszeitung.ch. Offenbar muss Hässig den Text nun löschen und das Urteil gegen sich und «Inside Paradeplatz» veröffentlichen. Tut er das nicht, werde er respektive seine Gesellschaft mit 10'000 Franken gebüsst. Das bestätigt Hässig auf Anfrage von persoenlich.com.

Die zwei anderen Texte, gegen welche die Credit Suisse vorging, stufte das Gericht laut handelszeitung.ch indes als zulässig ein. Sie würden nicht die Schwelle erreichen, um sie als juristische Verletzungshandlungen zu werten.

Die Gerichtskosten von 9000 Franken werden zu einem Drittel Hässig aufgebürdet, zu zwei Dritteln der CS. Ausserdem muss die CS eine Prozessentschädigung in der Höhe von 3600 Franken an Hässig bezahlen. (eh)


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