19.06.2009

WEMF

Massiver Inserate-Rückgang im Mai

Finanz- und Wirtschaftspresse traf es am härtesten.

Die Schweizer Presse hat im Mai deutlich weniger Inserateeinnahmen verbucht. Die Titel setzten im Vergleich zum Vorjahr 141,2 Mio. Franken um. Dies entspricht einer Abnahme von 28 Prozent, wie das Werbemedienforschungs-Unternehmen WEMF am Freitag mitteilte.

Davon entfielen 14,2 Mio. Fr. auf Stellenanzeigen, welche um 50,7 Prozent abnahmen. Die Einnahmen bei den Liegenschaftsanzeigen sanken um 25,2 Prozent auf 5,7 Mio. Franken. Bei den kommerziellen und übrigen Anzeigen sank der Umsatz um 25,2 Prozent auf 113,4 Mio. Franken. Die Einnahmen für Prospektbeilagen stagnierten auf 7,9 Mio. Franken.

Die Einnahmen sanken in allen Presse-Gattungen. Den stärksten prozentualen Umsatzrückgang verzeichnete die Finanz- und Wirtschaftspresse mit minus 34,3 Prozent (Umsatz: 4,7 Mio. Franken). Ihr folgt die Sonntagspresse mit einem Minus von 30,8 Prozent (13,9 Mio. Franken). Am meisten setzte die Tagespresse mit 77,4 Mio. Franken um; der Rückgang ist hier aber ebenfalls stark (-29,6 Prozent). (sda)


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