14.09.2004

Edipresse

Mit tieferem Gewinn im ersten Halbjahr

Reingewinn vor Goodwill-Abschreibungen sank auf 18.7 Mio. Franken.

Das Westschweizer Verlagshaus Edipresse hat im ersten Halbjahr 2004 zwar den Umsatz gesteigert, aber weniger verdient als im Vorjahr: Der Umsatz stieg um 8.8 Prozent auf 430.3 Mio. Franken. Der Grossteil des Anstiegs sei auf die Integration von zugekauften Firmen zurückzuführen, teilte Edipresse am Dienstag in einem Communqiué mit. Während der Konzern sich im Einzelverkauf und bei den Abonnements deutlich steigern konnte (+16.2 Prozent), stagnierten die Einnahmen aus den Anzeigen (+0.3 Prozent).

Das Westschweizer Verlagshaus Edipresse hat im ersten Halbjahr 2004 zwar den Umsatz gesteigert, aber weniger verdient als im Vorjahr: Der Umsatz stieg um 8.8 Prozent auf 430.3 Mio. Franken. Der Grossteil des Anstiegs sei auf die Integration von zugekauften Firmen zurückzuführen, teilte Edipresse am Dienstag in einem Communqiué mit. Während der Konzern sich im Einzelverkauf und bei den Abonnements deutlich steigern konnte (+16.2 Prozent), stagnierten die Einnahmen aus den Anzeigen (+0.3 Prozent).

Gewachsen ist Edipresse im Ausland, denn im Heimmarkt Schweiz schrumpften die Umsätze um 3.3 Prozent auf 242.1 Mio. Franken. Der Einzelheftverkauf (+2.6 Prozent) und die Abonnentenpreise (+5.2 Prozent) hätten angezogen, hiess es weiter. Dagegen flossen die lukrativen Werbegelder erneut weniger reichlich (-4 Prozent).

Die Anstrengungen zur Kostenkontrolle würden fortgeführt. Das zweitgrösste Verlagshaus der Schweiz will den Druckbereich optimieren. Die Zeitungsdruckereien würden im übernächsten Jahr in Bussigny VD im "Zentrum Druck Edipresse" zusammengelegt. "Dies müsste unsere Druckkosten bedeutend senken", schreibt Edipresse. Was die Konzentration koste, werde im zweiten Halbjahr ermittelt. Laut früheren Angaben soll allen Beschäftigten in Bussigny eine Stelle angeboten werden.

Am meisten legte Edipresse im ersten Semester in Spanien zu, wo die Umsätze um 50.9 Prozent auf 109.5 Mio. Fr. kletterten. Die Steigerung beruhe namentlich auf der Integration von übernommenen Unternehmen. Bei gleichbleibenen Konsolidierungskreis hätten die Umsätze um 6.8 Prozent zugelegt. Auch in Portugal gelang ein Plus von 17.2 Prozent, während die Umsätze in Polen, der Ukraine und Russland um 2.1 Prozent höher lagen.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) wuchs um 2.6 Prozent auf 48.8 Mio. Franken. Unter dem Strich sank allerdings der Reingewinn um 9.9 Prozent auf 7.7 Mio. Franken. Trotz leicht besseren Wirtschaftsaussichten in einigen Edipresse- Ländern bleibe das Klima insgesamt ungewiss.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen