08.09.2014

SSM

Nationalrat soll sich für Aus- und Weiterbildung einsetzen

Gemeinsamer Brief mit Verlegerverband, VSP und Telesuisse.

Die Mediengewerkschaft SSM (Schweizer Syndikat Medienschaffender), der Verlegerverband Schweizer Medien und die Verbände der Privatradios (VSP/RRR) und Regionalfernsehen (Telesuisse) bitten den Nationalrat in einem gemeinsamen Brief, sich für Aus- und Weiterbildung einzusetzen.

Diese Woche entscheidet der Nationalrat in zweiter Lesung über die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes. Dabei geht es auch um die Verwendung einer Reserve von Gebührengeldern im Bereich der privaten Radio und Fernsehen. Die Arbeitnehmer und Unternehmen bitten jetzt den Nationalrat, sich anders als bei der ersten Lesung dafür auszusprechen, dass ein Teil dieser Gelder für die Aus- und Weiterbildung der Medienschaffenden sowie zur Förderung neuer Verbreitungstechnologien und digitaler Fernsehproduktionsverfahren (Art. 109a) verwendet werden sollte.

Es seien die privaten Sender, die über eine kostspielige Aus- und Weiterbildung einem signifikanten Teil der Schweizer Nachwuchsjournalisten den Berufseinstieg ermöglichen und den demokratiepolitischen wichtigen Auftrag im Bereich der Versorgung mit regionalen Informationen sicherstellen, heisst es in der Medienmitteilung. Bereits der Ständerat hatte in diesem Sinne entschieden. (pd)


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