31.10.2008

Ringier/Energy Zürich

"Nicht-Berücksichtigung ist unverständlich"

Begründung von UVEK nicht nachvollziehbar.

In der offiziellen Mitteilung zum negativen Konzessions-Entscheid schreibt das Medienhaus Ringier: "Das UVEK hat heute die Konzessionsentscheide für die verbleibenden UKW- und Regional-TV-Konzessionen bekannt gegeben. Energy Zürich hat dabei entgegen den Erwartungen keine Konzession erhalten. Die Nicht-Berücksichtigung ist für Energy Zürich unverständlich und die Begründung des UVEK nicht nachvollziehbar. Durch den angekündigten Rekurs wird der Entscheid des UVEK aber aufschiebende Wirkung erlangen, so dass Energy Zürich mit dem bewährten und erfolgreichen Konzept weiter auf Sendung sein wird. Ein Entscheid über den Rekurs wird nicht vor Ende 2009 erwartet.

Der Bundesrat hat im Juli 2007 die Versorgungsgebiete der UKW-Radios und der Regionalfernsehen mit Leistungsauftrag definiert und die Anzahl der Konzessionen festgelegt. Im September 2007 hat das UVEK 41 UKW-Radio- und 13 Regional-Fernsehkonzessionen ausgeschrieben und den Bewerbern bis Dezember 2007 Zeit gelassen, um ihre Gesuche einzureichen. Den entsprechenden Entscheid hatte das UVEK dann allerdings mehrfach verschoben.

Energy Zürich gehört zu 51Prozent zu Ringier, dem grössten Schweizer Medienunternehmen, und zu 49 Prozent zu französischen NRJ Gruppe, dem grössten europäischen Radiokonzern. Das Radio sendet seit 25 Jahren, zuerst unter dem Namen Radio Z und seit August 2003 als Energy Zürich.

Energy Zürich ist das führende Schweizer Privatradio für eine junge Zielgruppe, erreicht täglich rund 220‘000 Hörer und beschäftigt 60 Mitarbeiter."


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