Bei den Olympischen Spielen traf im Bogenschützenfinale der Italiener Nespoli nicht ins Schwarze und verpasste so für sein Team die Goldmedaille. SF-Kommentator Sacha Ruefer meinte damals: "Zum Glück wohnt Nespoli in der Lombardei und nicht in Sizilien. Sonst würde sein Haus wohl schon brennen." Diesen Spruch beurteilt Ombudsmann Achille Casanova in einem kürzlich publizierten Entscheid als "klare Fehlleistung" wie tagesanzeiger.ch/Newsnetz schreibt. Er kommt zum Schluss, dass Ruefer die Italiener im Allgemeinen und die Sizilianer im Besonderen beleidigt habe.
Was für Ruefer laut tagesanzeiger.ch bitter sein muss: In einer Stellungnahme verwehrt auch Ruefers direkter Vorgesetzter, Sportchef Urs Leutert, ihm die Rückendeckung: Dieser habe mit seiner Formulierung "den schmalen Grat guter Unterhaltung" verfehlt.

