Pakistan nimmt mehrere grosse Internet-Firmen, darunter den Suchmaschinen-Anbieter Google, wegen des Verdachts der Gotteslästerung unter die Lupe. Den Firmen wird vorgeworfen, "unislamisches Material" zu verbreiten. Die Kontrolle hat die nationale Telekommunikations-Behörde veranlasst, nachdem ein Provinzgericht in der ost-pakistanischen Region Punjab eine Sperrung der Seiten angeordnet hatte.
Zu den Anbietern unter Beobachtung zählen neben Google auch Yahoo, MSN, Hotmail, Amazon, Bing und Youtube sowie 17 kleinere Anbieter. Im vergangenen Monat hatte Pakistan vorübergehend das Netzwerk Facebook gesperrt. Eine Gruppe hatte darin aufgerufen, an einem Wettbewerb für Karikaturen des Propheten Mohammed teilzunehmen. (sda)

