Auf der «20 Minuten»-Redaktion kommt es auf Anfang 2018 zu einer Reihe von Änderungen – sowohl personell, als auch in der Ressort-Struktur. Dies geht aus einem internen Mail, das persoenlich.com vorliegt, hervor.
So wird Sandro Spaeth neues Mitglied der Redaktionsleitung. Spaeth ist seit 2011 Ressortleiter Wirtschaft bei «20 Minuten». In der Redaktionsleitung besetzt er den Platz von Stefan Ryser, der zu der neu geschaffenen Abteilung Tamedia Editorial Services wechselt (persoenlich.com berichtete).
Durch den bevorstehenden Abgang von Marco Lüssi und dem bereits erfolgten von Bettina Bendiner, habe sich auch die Chance geboten, die Ressort-Struktur zu analysieren und anzupassen – immer im Bestreben, den Output gemäss dem Motto «Weniger, aber besser» zu optimieren und Stellenprozente sinnvoll einzusetzen, heisst es im Mail weiter.
Die Ressorts Reporter und Inland werden deshalb per Anfang März fusioniert und neu von Désirée Pomper, bisherige Leiterin Ressort Inland/Politik, geleitet. Ihre Stellvertreter werden Dani Waldmeier (als Politchef) und Stefan Ehrbar (als Chefreporter) sein. Im Zuge dieser Fusion wird im Reporterteam eine Stelle abgebaut, die als Social-Media-Stelle ins Community-Ressort verschoben wird.
Auch die Bereiche People und Tilllate rücken zusammen. Hier wird es eine Co-Leitung geben mit Martin Fischer (Redaktionsleiter People) und Ronny Nenniger (Redaktionsleiter Tilllate). Die Stellvertreter sind neu Schimun Krausz (People) und Beni Quirico (Tilllate). Ziel sei es, sich gegenseitig zu vertreten und mit Ressort-übergreifenden Story-Inputs das «Out of the Box»-Denken zu fördern.
Eine inhaltliche Neuausrichtung wird das Video-Team erfahren: Die Videos sollen fortan weniger an «Lokal-TV» erinnern, sondern sich mehr am bereits bestehenden «20 Minuten»-Videoformat «Alpi knows best» orientieren – also «freche Ideen, kreativ umgesetzt», wie es im Mail heisst. Serano Brazerol, bisher Praktikant Community/Crossmedia, wird das Video-Team ab Januar verstärken. (maw)

