25.11.2004

Facts

Peter Uebersax zum heiligen Krieg gegen Raucher

Gibt es kein grösseres Problem als Bin Tabak?

Gibt es kein grösseres Problem als Bin Tabak? Diese Frage stellt sich Peter Uebersax -- nach eigenen Angaben unverbesserlicher "Muratti-Geniesser" -- im aktuellen Facts und macht sich Gedanken zum "heiligen Krieg" gegen die Raucher. Ubersax schildert den Weg der Rauchverbote von seinem Ursprungsland USA in die Welt hinaus und spricht von einer eigentlichen "Bevormundungsorgie". In der Schweiz betrachtet er das Vorgehen gegen das Rauchen im Gegensatz zum "Werkeln" an Gesetzen zur Tolerierung des Kiffens als "eine der kuriosesten Entwicklungen".

Uebersax glaubt, er werde sich ebenfalls der Ersatzdroge Haschisch zuwenden müssen, es sei denn die Sozialämter würden nach dem Vorbild der Fixerstübli flächendeckend Raucherstübli einrichten. Uebersax findet, dass nicht nur Nichtraucher Rechte haben. Raucher hätten auch ein Mass an Rechten. So erwähnt er das Recht auf Genuss und das Recht auf Selbstzerstörung. Ein gut eidgenössicher Kompromiss müsse her. Ubersax fragt sich, ob etwa eine obligatorische Implantierung eines Katalysators bei jedem Raucher, die beste Lösung wäre.


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