Die Zeitungen und Zeitschriften in der Schweiz haben im Juli deutlich mehr Inserate verkaufen können. Die Inserateeinnahmen der Presse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 Prozent auf 83,4 Mio. Franken. Gefragter waren insbesondere Prospektbeilagen und Stellenanzeigen. Mit Prospektbeilagen nahm die Presse 30,5 Prozent mehr ein als im Vorjahr, bei den Stellenanzeigen betrug das Wachstum gut 10 Prozent. Kommerzielle/übrige Anzeigen verkauften sich 8,5 Prozent besser als vor Jahresfrist. Weniger gut lief der Verkauf von Liegenschaftsanzeigen (knapp -18 Prozent).
Mehr als im Vorjahr nahmen die Publikums- und die Spezialpresse ein, die um 28,1 beziehungsweise 22,4 Prozent zulegten. Die Sonntagspresse verzeichnete ein Plus von gut einem Fünftel, die Tagespresse ein Wachstum von 4,0 Prozent. Weniger gut lief das Geschäft bei der Finanz- und Wirtschaftspresse (-11,3 Prozent), der Regionalen Wochenpresse (-6,3 Prozent) und der Fachpresse (-5,8 Prozent). Über die ersten sieben Monate gesehen verkaufte die Schweizer Presse 1,6 Prozent mehr Inserate als in der Vorjahresperiode. (sda)

