405 Personen beteiligten sich an der Befragung zum Regionalteil der Nidwaldner, Obwaldner und Urner Zeitung. Für rund 50 Prozent der Befragten ist die regionale Berichterstattung der Hauptgrund für ihr Abonnement. Die andere Hälfte schätzt die Kombination aus regionalen und nationalen Themen. Die Teilnehmer bewerteten die regionale Informationsleistung auf einer Skala von 1 bis 10 im Durchschnitt mit der Note 6. Das schreiben die drei Zeitungen in einer Hausmitteilung.
Grössere thematische Vielfalt gewünscht
Die Umfrage ergab klare thematische Präferenzen: Politik, Gemeindeentwicklung, Bauprojekte sowie Wirtschafts- und Umweltthemen stehen bei den Lesern an erster Stelle. Die Vereinsberichterstattung erreicht auf der Relevanzskala einen Durchschnittswert von 7 auf einer Skala von 1 bis 10, wobei sich die Leser eine grössere thematische Vielfalt wünschen.
Ein Drittel der Teilnehmer spricht sich für komplexere Artikel aus. Zudem werden mehr Hintergrundrecherchen und Reportagen gewünscht. Redaktionsleiter Florian Arnold verweist dabei auf begrenzte Ressourcen: «Als Tageszeitung müssen wir unsere Kapazitäten gezielt einsetzen.»
Das Altersprofil der Umfrageteilnehmer zeigt eine deutliche Tendenz: Rund Dreiviertel sind über 50 Jahre alt, ein Viertel gar über 70. Jüngere Leser beteiligten sich kaum. 86 Prozent der Teilnehmer sind seit mehr als fünf Jahren Abonnenten.
Zu teuer und zu spät
Kritische Rückmeldungen gab es zu den Abopreisen sowie zur teilweise späten Zustellung der Zeitung. Letzteres betrifft vor allem Haushalte mit Postzustellung, die gesetzlich erst bis 12.30 Uhr erfolgen muss. (nil)

