Alle Involvierten hätten eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet, so die Republik am Mittwoch. Auf Anfrage der Republik verweist eine Ringier-Sprecherin lediglich auf bekannte Branchengerüchte und sagt, man kommuniziere, «wenn es etwas anzukündigen gibt». Auf Anfrage von persoenlich.com äussert sich Ringier gleichlautend.
Ganz aus dem Nichts kommt die Meldung nicht: Bereits am 24. April berichtete CH Media, Ringier prüfe eine frühere Produktion und Zustellung des SonntagsBlick – mit Auswirkungen auch auf SonntagsZeitung und NZZ am Sonntag, die sich mit dem SoBli die Zustellkosten teilen. Eine Ringier-Sprecherin sprach damals von einer laufenden Prüfung, ohne Konkretes anzukündigen (persoenlich.com berichtete).
Ende Mai präzisierte SRF die Gerüchte auf eine mögliche Zusammenlegung von SonntagsBlick und der Samstagsausgabe des Blick; Ringier-Chef Marc Walder betonte auch da, es gebe noch «keinen Entscheid».
Die Republik geht nun einen Schritt weiter und spricht von einer definitiven Einstellung des SonntagsBlick per Ende 2026. Der 1969 gegründete Titel hatte zuletzt eine Auflage von knapp 75'000 Exemplaren. (cbe)
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15.07.2026 19:25 Uhr

