20.10.2019

Wahlen 2019

Roger Köppel muss in den zweiten Wahlgang

Die Schweiz hat ein neues Parlament gewählt. Aus der Medien- und Kommunikationsbranche sind Neuzugänge dabei – zum Beispiel Jon Pult oder Marianne Binder-Keller. Andere schaffen den Sprung nicht. Ein Überblick.
Wahlen 2019: Roger Köppel muss in den zweiten Wahlgang
Roger Köppel an einer Wahlkampf-Veranstaltung in Uster. (Bild: Keystone/Walter Bieri)
von Michèle Widmer

Über 4600 Männer und Frauen sind 2019 für die nationalen Wahlen angetreten – darunter sind auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Medien- und Kommunikationsbranche (persoenlich.com berichtete). Seit Sonntagabend ist klar: Im Parlament gibt es einige Neuzugänge aus diesem Bereich.

Im Nationalrat sitzt neu Jon Pult von der SP. Er arbeitet als Strategie- und Kommunikationsberater bei Feinheit. Auch Marianne Binder-Keller (CVP), Kommunikationsberaterin und Publizistin, sowie Judith Bellaiche, Geschäftsführerin von Swico, schaffen die Wahl in den Nationalrat.

Nicht gewählt wurden der Dornbusch-Verleger Fabian Egger (CVP), Feldschlösschen-Kommunikationschefin Gaby Gerber (FDP) und die ehemalige «TeleBärn»-Moderatorin Michelle Renauld. 

Bitter ist der Wahlausgang für den bisherigen SVP-Nationalrat Claudio Zanetti. Der Kommunikationsberater verliert sein Amt. Für den vor vier Jahren abgewählten SVP-Politiker Christoph Mörgeli gibt es kein Comeback: Der «Weltwoche»-Autor hat die Wahl in den Nationalrat verpasst.

Cédric Wermuth muss nochmal

Keiner der Kandidatinnen und Kandidaten aus der Branche schafft die Wahl in den Ständerat im ersten Wahlgang. «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel (SVP Zürich) lässt noch offen, ob er nochmals antritt, wie er gegenüber der NZZ sagt. Im Kanton Aargau müssen SP-Politiker Cédric Wermuth (Strategie- und Kommunikationsberater Spinas Civil Voices) und CVP-Politikerin Marianne Binder-Keller (Kommunikationsberaterin und Publizistin) nochmals ran.

Den Sprung ins Stöckli nicht geschafft haben Swisscom-Kommunikationschef Stefan Nünlist (FDP Solothurn) und Kommunikationsberater Jon Pult (SP Graubünden).



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