Auf drei Seiten im aktuellen "Sonntagsblick" sowie auf blick.ch gratulieren deutsche Persönlichkeiten dem Ringier-Kolumnisten Frank A. Meyer zum 70. Geburtstag.
Der Philosoph Peter Sloterdijk beispielsweise schildert seine erste Begenung mit Frank A. Meyer, einem "Demokraten der Glanz verbreitete". Unvermutet habe er vor rund zehn Jahren in der Sendung "Vis-à-vis" einen Schweizer Bürger getroffen, der diesen Titel wie den höchsten Orden der Welt getragen habe. Er sei unter den Journalisten "das, was Kristalle unter den Mineralien sind".
Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder lobt ihn für seine klugen und präzisen Fragen und die Unbestechlichkeit in seinem journalistischen Urteil.
Ein Virtuose der Lebendigkeit
Schriftsteller Martin Walser bezeichnet Frank A. Meyer in seinem Gratulations-Schreiben als "Virtuosen der Lebendigkeit" und "Spontaneitäts-Genie". Als "Citoyen nach Definition von Jean-Jacques Rousseau" schildert die Sozialwissenschaftlerin und Publizistin Necla Kelek den Kolumnisten.
Auf den privaten Frank A. Meyer geht Hamed Abdel-Samad ein: "Auch jenseits der Politik finden wir spannende Themen, die uns beide interessieren, wie etwa das Essen. Er isst und kocht gerne und redet über Kochrezepte, wie er über Frauen redet: in einer ästhetischen Sprache", schreibt der Politologe.
Argumentierer, Debattierer, Aufheller
Der Deutsche SPD-Politiker Otto Schily widmet dem Ringier-Publizisten unter dem Titel "Der Aufheller" eine ganze Seite und ist voll des Lobes. Der "hochgebildete Autodidakt" aus Biel sei längst eine Institution in der europäischen Öffentlichkeit. Als Argumentierer, Aufheller und Debattierer plädiere er für die Bewahrung bürgerlicher Tugenden.
"Es ist daher zu wünschen, dass die muntere, die Demokratie erfrischende Stimme von Frank A. Meyer weiterhin so vielfältig vernehmbar bleibt wie bisher", beendet Schily seinen Beitrag im "Sonntagsblick". (SoBli/set)
Bild: Ringier

