Ab kommenden März leitet Frank Boller die Marketing- und Verkaufsabteilung von Cablecom. In einem Gespräch mit der Basler Zeitung gibt der 49-Jährige nun unumwunden zu: "Wir haben mit Reaktionen gerechnet, aber die Intensität war stärker als erwartet." Von einer Kündigungswelle von Kunden, die ihrem Ärger über die Strategie des Unternehmens im Bereich des digitalen Kabelfernsehens Taten folgen lassen, spürt die Cablecom bislang jedoch wenig. "Im Moment liegen die Mutationen im langfristigen Streubereich", sagt Boller. Dies allerdings sei noch kein Grund zur Beruhigung. Im Gegenteil: "Wir machen uns echte Sorgen wegen des negativen Images." Man habe die Emotionalität und Komplexität des Themas unterschätzt. Derzeit hat Cablecom bereits über 120'000 Digitalfernsehkunden.
06.02.2007
Cablecom
Sorge um negatives Image
Bislang keine Kündigungswelle von verärgerten Kunden.
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