Das Stadtmagazin Tsüri.ch ist im Jahr 2021 um 315 Stellenprozent gewachsen und zählt neu 14 Angestellte. Zudem schafft das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021 erstmals den Break-Even, wie es in einer Mitteilung heisst.
«Das Jahr 2021 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Tsüri.ch – auf personeller und geschäftlicher Ebene», wird Chefredaktor Simon Jacoby, zitiert. Nach sieben Jahren Aufbauarbeit schreibt das Stadtmagazin erstmals und aus eigener Kraft schwarze Zahlen. Damit sei auch der Beweis vollbracht, dass sich moderner und digitaler Lokaljournalismus finanzieren lasse, ist weiter zu lesen.
In den letzten Monaten stiessen Emilio Masullo und Ladina Cavelti als Projektleiter zum Team dazu. Beide waren davor als Praktikantinnen bei Tsüri.ch angestellt und verlängerten ihren Vertrag. Steffen Kolberg und Isabel Brun verstärken die Redaktion um je 50 Prozent. William Stern und Salome Müller starteten im September 2021 mit dem morgendlichen Newsletter «Züri Briefing» (persoenlich.com berichtete).
Das Team besteht nun aus 14 Personen. Dies sind zurzeit: Seraina Manser (Community und Mitglied Geschäftsleitung), Simon Jacoby (Chefredaktor und Geschäftsführer), Elio Donauer (Leiter Civic Media), Emilio Masullo (Projektleiter), Ladina Cavelti (Projektleiterin), Rahel Bains (Redaktionsleiterin), Isabel Brun (Redaktorin), Steffen Kolberg (Redaktor), Alice Britschgi (Redaktionspraktikantin), Sofie David (Praktikantin Civic Media) Nico Roos (IT), Jonas Kappner(Operations), William Stern (Züri Briefing) und Lara Blatter (Züri Briefing, ab März 2022); Salome Müller verliess das Stadtmagazin und arbeitet neu für Die Zeit (persoenlich.com berichtete).
Das Finanzierungsmodell von Tsüri.ch, das auf den drei Pfeilern Sponsoring, Werbung undCommunity/Spenden beruht, habe sich besonders in den vergangenen zwei Corona-Jahren bewährt. «Knapp 1500 Member unterstützen Tsüri.ch und unsere Events stossen auf grosses Interesse – unser Stadtmagazin ist für viele nicht mehr aus Zürich wegzudenken», so Community-Verantwortliche Seraina Manser.
Im Jahr 2021 hat Tsüri.ch rund 650’000 Franken eingenommen und schafft somit erstmals den Break-Even. Das Stadtmagazin gehört zu keinem Verlagshaus und generiert alle Einnahmen selbst. Dank dem erfolgreichen Geschäftsjahr konnte Tsüri.ch allen Angestellten erstmals einen 13. Monatslohn auszahlen und die Löhne leicht erhöhen. Im Jahr 2022 will das Stadtmagazin die Redaktion weiter stärken, an Relevanz zulegen,das gute Geschäftsergebnis vom letzten Jahr wiederholen und noch stärker mit anderen Medien wie Bajour oder der Hauptstadt kooperieren.
Tsüri.ch feierte am 18. Januar 2022 sein siebenjähriges Bestehen. Monatlich erreicht Tsüri.ch mit seinen Inhalten rund 80’000 Unique Clients. Das morgendliche «Züri Briefing» wird täglich von 3000 Personen gelesen und knapp 1500 Member unterstützen das Stadtmagazin mit einem jährlichen Beitrag von durchschnittlich 100 Franken. Der Verwaltungsrat bestand im Jahr 2021 aus Thomas Gabathuler, Esther Senecky, Maximilian Stern und Moritz Zumbühl (pd/wid)

