Rund zwei Wochen vor Sendestart bekundet der neue Privatsender 3+ einige Schwierigkeiten. So sollen laut einem Bericht der Abendzeitung heute die Produzenten für die Casting-Sendung "Superstar" abspringen. "Wir werden weder Superstar, noch Supermodel oder Supernanny für 3+ produzieren", sagt Axel Küng von der Münchner Produktionsfirma Tresor. Man habe keinen gemeinsamen Nenner bei der Geldfrage gefunden, begründet Küng die Zurückhaltung seines Unternehmens.
Ebenfalls bestätigt die Schweizer Firma Faro TV gegenüber heute, dass sie nicht gewillt ist, auf eine entsprechende Anfrage von 3+ einzugehen. Offenbar konnten sich die beiden Parteien auch hier nicht über die Produktionsbedingungen einigen. Pikant: Bereits Anfang Oktober soll "Superstar" zum erstenmal ausgestrahlt werden. Doch noch soll es beim neuen Schweizer Privatsender kurz vor Sendestart viele Unklarheiten geben, wie ein Insider zitiert wird. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass für die Casting-Show "Switzerlands next Supermodel" keine Lizenz vorhanden ist.

