22.10.2006

SRG

Steigen die Gebühren auf über 490 Franken?

Auch Gebührensplitting verursacht Mehrkosten.

Der SRG fehlen 136 Millionen Franken. Davon sollen 72 Millionen Franken die Radio- und Fernsehkonsumenten berappen, indem sie jährlich statt wie bisher 450 Franken künftig 480 Franken bezahlen. Dies geht aus einem Bericht der SRG ans Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation hervor. Wie die NZZamSonntag berichtet, könnten die Gebühren gar noch höher steigen, als es die SRG fordert: Es kommt nämlich noch ein Betrag für die Fernse- und Radiostationen dazu, die nicht zur SRG gehören.

Das Gebührensplitting, mit dem im neuen Radio und TV-Gesetz regionale TV- und Radiostationen unterstützt werden, wird neben der Technologieförderung und der Nutzungsforschung weitere 33 Millionen Franken an Mehrkosten verursachen. Dies heisst laut NZZaS für den Gebührenzahler, dass zusätzliche Kosten von rund drei Prozent auf ihn zukommen. Folglich würde die Empfangsgebühr nicht bloss um 6.5 Prozent, sondern um 9.5 Prozent auf 493 Franken jährlich steigen.


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