23.06.2006

WM 2006

Südamerika ist TV-Region Nr. Eins

Männer über 35 schauen am häufigsten.

Wie schon bei der Weltmeisterschaft 1998 ist Südamerika auch bei dieser Weltmeisterschaft an der Spitze der Sehbeteiligung. Der südliche Kontinent weist laut Viewer Track, ermittelt von Initiative Media, eine durchschnittliche Einschaltquote von elf Prozent auf, dicht gefolgt von Europa mit zehn Prozent. Bei der WM 2002 hatte der Asien-Pazifik-Raum mit rund elf Prozent die Nase vorn, was auf die Erfolge der asiatischen Mannschaften sowie die gefälligeren Sendezeiten zurückzuführen sei, heisst es aus dem Unternehmen auf Nachfrage von pressetext.

Demnach hat sich die Einschaltquote der verschiedenen Regionen im Vergleich zur letzten WM umgekehrt, denn der Asien-Pazifik-Raum erreichte bei dieser WM bisher lediglich eine Quote von sieben Prozent. Südamerika profitiert vor allem durch die tollen Quoten in Argentinien, das zurzeit die höchsten Quoten-Werte bei dieser WM vorweisen kann. Die weltweit durchgeführte TV-Zuschaueranalyse zeigt ausserdem, dass die WM bei Männern ab 35 beliebter ist als bei Männern zwischen 16 und 34. Durchschnittlich sechs Prozent aller Männer zwischen 16 und 34 haben bisher jedes Spiel zu Hause im Fernsehen verfolgt, bei den Männern über 35 waren es sogar neun Prozent.


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