13.06.2018

Keystone-SDA

Sven Schoch wechselt zu MySports

Nach 22 Jahren als Sportreporter bei der Nachrichtenagentur wird der 43-Jährige künftig sprechen statt schreiben.
Keystone-SDA: Sven Schoch wechselt zu MySports
Ist seit 1996 bei der SDA: Sven Schoch. (Bild: zVg.)
von Christian Beck

Kurz vor dem Start der Fussball-WM in Russland wird ein prominenter Transfer bei den berichterstattenden Reportern bekannt: Sven Schoch verlässt nach 22 Jahren Ende September die SDA-Sportredaktion und wechselt per 1. Oktober 2018 zum UPC-Sender MySports. Ein «Abbauopfer» im Zuge der Reorganisation zur Keystone-SDA sei er nicht. «Die Ambiance im Sport-Ressort war und ist weiterhin gut. Wir waren von den Turbulenzen bisher nur am Rande betroffen», so der Zürcher auf Anfrage von persoenlich.com.

Als hauptverantwortlicher Reporter kümmert sich Schoch bei Keystone-SDA – die frühere Sportnachrichtenagentur SI wurde bereits 2016 integriert – um die Fussball-Nationalmannschaft. Nebst der Super League bewirtschafte er auch das Spezialgebiet Bundesliga und verfolge das Eishockey-Geschehen intensiv. «Als klassischer Allrounder leite ich zudem bereits jahrelang die Wintersport-Freestyle-Abteilung und die Handball-Sparte», so Schoch. Seit 2000 sei er – mit Ausnahme von Rio 2016 – an allen Olympischen Spielen vor Ort gewesen.


«Vermissen werde ich zweifelsfrei meine Reportagen im Umfeld der Fussball-Nationalmannschaft. Ich habe die SFV-Auswahl seit 2004 auf allen möglichen WM- und EM-Ebenen begleitet und die Entwicklung sozusagen hautnah verfolgt», sagt der 43-Jährige, der zurzeit im russischen Togliatti an der Wolga weilt, um über die Schweizer Nati an der WM zu berichten. «Für einmal gilt folgender Spruch ganz sicher nicht: Aus den Augen, aus dem Sinn. Meine sehr guten Kontakte zu den Protagonisten im Business pflege ich selbstverständlich weiterhin.»

Bei MySports komme er in der Produktion und als Kommentator zum Zug. Das Einsatzgebiet sei weiträumig. «Auf den neuen Job freue ich mich enorm. Die TV-Dynamik schätze ich, der Live-Moment ist eine Challenge. Ich bin extrem gespannt auf das neue Terrain, die persönliche Horizonterweiterung wird mir guttun», so Schoch. Den Einstieg bei einem «ambitionierten Privat-TV-Kanal» taxiere er als «riesige Chance».



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