Die SRG hat die sogenannte Unterbrecherwerbung im linearen Fernsehprogramm wieder eingeführt. Seit dem 1. Januar 2019 gab es diese bei Primetime-Filmen nicht mehr (persoenlich.com berichtete). SRG-Generaldirektor Gilles Marchand kündigte den Verzicht im März 2018 unmittelbar nach der Ablehnung der No-Billag-Initiative an.
«Die SRG hat den freiwilligen Verzicht auf die Unterbrechung von Filmen und Serien in der Hauptsendezeit wieder aufgehoben», bestätigte SRG-Sprecher Edi Estermann gegenüber den CH-Media-Zeitungen. Seit September würden auch in der Hauptsendezeit wieder Filme und Serien mit einer Dauer von mindestens 90 Minuten unterbrochen – eine Ausnahme seien Schweizer Filme.
In der aktuellen finanziellen Situation der SRG sei der Verzicht auf Unterbrecherwerbung nicht mehr tragbar, so Estermann. Es komme hinzu, dass durch die Veränderung des Nutzungsverhaltens viele Zuschauende die Werbeblöcke im Replay-TV überspulen würden. Laut den CH-Media-Zeitungen erhofft sich die SRG so Einnahmen von über fünf Millionen Franken pro Jahr. (cbe)
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