15.06.2006

Studie

US-Medien in alarmierend schlechtem Zustand

Product Placement im redaktionellen Teil allgegenwärtig.

Eine Studie von PRWeek und der PR-Agentur Manning Selvage & Lee hat ergeben, dass 49 Prozent der Senior Marketing Executives gestehen, für redaktionelles Product Placement zu bezahlen, wie das Branchenmagazin Advertising Age schreibt. Die Hälfte derer, die es nicht tun, würden für Product Placement bezahlen, wenn sie die Gelegenheit dazu bekämen. Mark Hass, CEO der PR-Agentur Manning Selvage & Lee, sagt, dieses Verhalten sei für die PR-Berater wie auch für die Konsumenten und die Medien in gleichem Masse schädlich. Hass glaubt, dass diese lasche Handhabung dem Ansehen der Medien schade. Wenn die Leute sehen, dass die Zeitungen an Objektivität verlieren, verlieren sie auch das Vertrauen in jede Organisation, die vorgibt, sie sei objektiv, so Hass.


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