Die Abstimmung vom Donnerstag fiel deutlich aus: 73 Mitglieder stimmten dafür, vier dagegen, drei enthielten sich. Die Vereinbarung gilt für journalistisch tätige Angestellte und technisches Redaktionspersonal in privaten Deutschschweizer Medienhäusern. Syndicom hatte ihr bereits zugestimmt; Impressum signalisierte ebenfalls grünes Licht (persoenlich.com berichtete).
In Kraft tritt die Vereinbarung, sobald Verlage mit insgesamt drei Vierteln der betroffenen Beschäftigten unterzeichnet haben. VSM-Direktorin Pia Guggenbühl lässt sich in der Mitteilung mit den Worten zitieren, die Vereinbarung sei «ein klares Zeichen für verlässliche Rahmenbedingungen und die Stärkung der Attraktivität des journalistischen Berufsfelds» – vor dem Hintergrund rückläufigen Medienkonsums, schwindender Werbeeinnahmen und ungeklärter KI-Urheberrechtsfragen.
In der Romandie besteht bereits ein Gesamtarbeitsvertrag. Die Tessiner Schwesterorganisation Media Svizzeri will die Vorlage an einer baldigen Mitgliederversammlung behandeln. Für freie Mitarbeitende bleibt die Einzelvertragsregelung bestehen; der VSM hat dazu ein Merkblatt erarbeitet. (pd/nil)

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