10.03.2016

SRG SSR

Vertrag zur Filmförderung verlängert

Im Rahmen des Pacte de l’audiovisuel werden sowohl TV wie auch Kinofilme gefördert.

Die Filmbranche und die SRG bekräftigen und setzen ihre langjährige Zusammenarbeit fort: Die SRG engagiert sich von 2016 bis 2019 mit 27,5 Millionen Franken pro Jahr für die Koproduktion von Schweizer Filmen, heisst es in einer Medienmitteilung. Das neue Abkommen wurde am 9. März in Bern unterzeichnet.

​Seit 1997 wird die Zusammenarbeit zwischen Schweizer Filmbranche und SRG in einem Vertrag geregelt, dem Pacte de l’audiovisuel. Hier werden die Rahmenbedingungen für Koproduktionen der SRG mit unabhängigen Filmproduzentinnen und Filmproduzenten gesetzt.

Die Verhandlungen für den neuen Pacte konnten erfolgreich abgeschlossen, das neue Abkommen wurde heute in Bern im Kino Rex in Anwesenheit von zahlreichen Filmschaffenden und eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern unterzeichnet, heisst es in der Mitteilung der SRG weiter.

Im Rahmen des Pacte de l’audiovisuel werden sowohl TV wie auch Kinofilme gefördert: Für Fernsehproduktionen stehen 14 Millionen Franken zur Verfügung, für Kinoprojekte mindestens 9 Millionen Franken pro Jahr. Für den Animationsfilm wird neu ein Anteil von 1 Millionen Franken reserviert. Auch Multimediaprojekte werden nach Ablauf der Pilotphase weiterhin unterstützt.

Die Verhandlungspartner haben sich weiter auf zeitgemässe Auswertungsrechte geeinigt: Künftig können Filme vor einer Ausstrahlung auch im Web angeboten werden. Damit wird der Pacte des sich veränderndem Nutzungsverhaltens gerecht. Mit diversen Änderungen (Verkürzung der Lizenzzeit, zeitliche Begrenzung der Rückzahlungspflicht) wird die Unabhängigkeit der Produzent weiter gesichert.

Vertragspartner mit der SRG sind: Schweizerischer Verband der FilmproduzentInnen SFP; Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz, ARF/FDS; Schweizer Trickfilmgruppe STFG; Forum romand; Swissfilm Association; GARP, Gruppe Autoren, Regisseure, Produzenten; IG, Interessengemeinschaft unabhängige Schweizer Filmproduzenten. (pd)


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