01.03.2016

Neue Zürcher Zeitung

Vorlesungskritiken und Studenten der Stunde

Das Studierenden-Magazin «NZZ Campus» erscheint in neuem Design und will mehr Tiefgang bieten.
Neue Zürcher Zeitung: Vorlesungskritiken und Studenten der Stunde

«NZZ Campus», das Studierendenmagazin der «Neuen Zürcher Zeitung», erscheint am 2. März in frischem Design. Das Magazin sei nun noch näher bei den Studierenden, heisst es in der Medienmitteilung. Dabei habe es einige Neuerungen gegeben. Neu ist zum Beispiel die klarere Gliederung des Heftes, schreibt «NZZ Campus» auf Anfrage von persoenlich.com: Auf die Titelgeschichte folgen Berichte, die für Studierende eine möglichst hohe Relevanz haben, aufgeteilt in die Bereiche «Leben» und «Studium und Arbeit». Hinzu kommen feste Rubriken wie «Student der Stunde», «Das kontroverse Interview» oder «Vorlesungskritik». Das Layout sei zudem nun übersichtlicher mit einer starken Bildsprache und kräftigen Farbakzenten, heisst es weiter.
 
Auch sei das Heft nicht mehr thematisch ausgerichtet, sondern biete feste Gefässe, die jedes Mal neu gefüllt werden. «Der Wechsel ist unter anderem erfolgt, weil unsere Fokusgruppe der Studierenden sich mehr Tiefgang gewünscht hat», schreibt Chonja Lee von der Unternehmenskommunikation der «NZZ». Die festen Rubriken würden ausserdem wichtige Belange für Studierende aufnehmen.
 
Nebst dem redaktionellen Teil sei «NZZ Campus» auch eine «einmalige Plattform für Werbekunden, um studentische Zielgruppen zu erreichen», so Lee weiter. Dadurch, dass das Magazin als einziges in der Deutschschweiz und Romandie an verschiedenen Universitäten verteilt wird, habe es enorme Reichweite. Diese Innovationen auf dem Werbemarkt würden neben der redaktionellen Stärke zum Erfolg von «NZZ-Campus» gehören. (pd)


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KOMMENTARE

Theo Winterberger
04.03.2016 07:48 Uhr
Um das Wohl der Studenten geht es hier doch gar nicht. Erfrischend offen erklärt Lee, warum sich die "alte Tante" für die jungen Studiosi interessiert: Sie sucht eine "«einmalige Plattform für Werbekunden, um studentische Zielgruppen zu erreichen». Also bloss eine weitere "Inseratenplantage"!
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