"Was macht bloss Michel M. Favre?", fragt die Bilanz in ihrer aktuellen Ausgabe. Und liefert gleich die Antwort: Favre, seit 2002 nicht mehr Chef von Tamedia, habe 1992 den Club 20 gegründet -- "ein Trüppchen von Managern, die bei der Gründung auf wackligen Stühlen sassen", wie es das Wirtschaftsmagazin formuliert. Dort treffe Favre weiterhin jährlich am letzten Februar-Donnerstag Leute wie Hannes Goetz, Markus Rauh, Leonardo Vanotti, Martin Bölsterli und Samuel Gartmann oder Willy Kissling, und ein jeder beichte, was er falsch gemacht habe, so die Bilanz.
Weil aber Selbstkasteiung auf die Dauer deprimierend sei, habe Michel M. Favre zusätzlich einen Club des Optimistes gegründet, weiss die Bilanz weiter. Der Club fühle sich der Weiterbildung verpflichtet, man diskutiere die "die positiven Seiten des Lebens". Dass die anderen Club-Mitglieder aus der Hotellerie stammen, treffe sich gut, denn Favre sitze in den Verwaltungsräten der Grand Hotels Bad Ragaz und dem des Hotel Beau-Rivage.

