Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel ist froh, dass nach all den Turbulenzen die Eigentümer der Jean Frey AG nun bekannt sind. Hinsichtlich der Auswirkungen der neuen Besitzverhältnisse hegt er keine Bedenken. Die Haltung der neuen Eigentümer werde sich in der Zusammenarbeit zeigen, sagte Köppel am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Weltwoche sei ein sensibles Autorenblatt, das Freiräume brauche.
Er sei aber zuversichtlich, dass die neuen Besitzer dies berücksichtigen würden. An Verschwörung habe er nie geglaubt, sagte Köppel. Niemand wäre so naiv, die Weltwoche zu einem politischen Kampfblatt zu machen, wäre dies doch der sicherste Weg, den Titel zu schädigen. Ein Autorenblatt könne nicht umgepolt werden.

