Am kommenden Dienstag erscheinen das «St. Galler Tagblatt», die «Luzerner Zeitung» und deren jeweilige Regionalausgaben erstmals in einer Zweibundstruktur. Das «St. Galler Tagblatt» umfasste bislang drei, die «Luzerner Zeitung» vier Bünde. Dank der neuen Bundstruktur können die Regionalzeitungen der NZZ-Mediengruppe effizienter gedruckt werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Ressorts sollen neu angeordnet werden. «Die Druckprozesse im Hintergrund tangieren den Leser nicht. Durch die neue Zeitungsarchitektur erhält das Lokale mehr Gewicht, weil es prominenter im zweiten Bund platziert ist», wird Pascal Hollenstein, Leiter Publizistik der NZZ-Regionalmedien, darin zitiert. Hollenstein hatte den Wechsel auf zwei Bünde bereits Ende April in einem persoenlich.com-Interview bestätigt.
Die einheitliche Bundstruktur erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den Zeitungen in der Zentral- und Ostschweiz, wie es weiter heisst. «Davon profitieren beide Seiten. Die neue Zeitungsarchitektur macht es möglich, dass in der Zentralschweiz die Bereiche Kultur, Gesellschaft, Wissen und Lifestyle gestärkt werden», ergänzt Hollenstein. Umgekehrt werde die Ostschweiz von einem noch besseren Wirtschaftsteil profitieren. Und über alles werde die lokale und regionale Berichterstattung an Prominenz und Gewicht gewinnen. (pd/tim)
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04.07.2017 06:36 Uhr
03.07.2017 07:42 Uhr

