Im Osten Indiens sind zwei Journalisten umgebracht worden. Wie am Samstag bekannt wurde, erschossen Unbekannte am Freitag den 42-jährigen Zeitungsjournalisten Rajdeo Ranjan. Nach Polizeiangaben wurde er im Bundesstaat Bihar von einem fahrenden Motorrad aus erschossen. Ranjan hatte über Kriminalität in der Region berichtet.
Bereits am Donnerstag wurde im Nachbarstaat Jharkhand der Fernsehreporter Akhilesh Pratab Singh getötet, wie der Nachrichtensender NDTV meldete. Der 35-Jährige arbeitete für einen Lokalsender. 2015 wurden neun Journalisten in Indien getötet, hiess es in einem Bericht der Organisation «Reporter ohne Grenzen». Informationsminister Arun Jaitley verurteilte die Journalisten-Morde auf Twitter und versprach Aufklärung. (sda)

