04.01.2018

SRF

Zweite Arena zu «No Billag»

Am Freitag diskutieren Andreas Kleeb, Martin Candinas, Silvan Amberg und Laura Zimmermann mit dem Publikum in der Sendung.
SRF: Zweite Arena zu «No Billag»
Moderiert die «Publikumsarena»: Jonas Projer. (Bild: zVg.)

Braucht es Radio- und TV-Gebühren? Das ist die dominierende politische Frage im neuen Jahr. Nun greifen die Billag-Zahler in die Debatte ein – in der grossen «Publikumsarena» zu «No Billag». Jonas Projer diskutiert mit seinen Gästen in der «Arena». Interessierte Medienschaffende seien eingeladen, der Aufzeichnung beizuwohnen, heisst es in der Mitteilung von SRF dazu.

Die No-Billag-Initiative würde bei einem Ja die Schweizer Medienlandschaft durchschütteln: Neben der SRG erhalten über dreissig lokale Radio- und Fernsehstationen Geld aus dem Gebührentopf. Ist die Initiative auch für sie gefährlich? Oder ist gerade «No Billag» eine Chance für alle privaten Sender, weil der Markt ohne Gebühren besser spielt? Hätten wir ohne Billag kreativere, dynamischere Sender – oder würden Rand- und kleinere Sprachregionen zur medialen Wüste?

Die No-Billag-Initiative hat Auswirkungen auf unsere Demokratie: Befürworter der Vorlage sagen, ohne Gebühren hätten wir von der Politik unabhängigere Medien. Gegner befürchten, dass wegen «No Billag» neu Milliardäre und ausländische Investoren über die Schweizer Radio- und Fernsehsender bestimmen könnten.

Mit dem Publikum diskutieren in der «Arena»: Andreas Kleeb, Kernteam «No Billag» und Martin Candinas, Nationalrat CVP/GR, Überparteiliches Komitee Nein zu No Billag. Ausserdem im Studio: Silvan Amberg, Ko-Präsident «No Billag», Vorstand UP Schweiz, Laura Zimmermann, Ko-Präsidentin Operation Libero, Vorstand Nein zum Sendeschluss. (pd)


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KOMMENTARE

Tamara Hunziker
05.01.2018 23:26 Uhr
Ich staune sehr wie man mit diesem Thema umgeht. Wie viele Firmen müssen mit weniger Geld auskommen und dadurch sich demzufolge einschänken. Da diskutiert auch niemand darüber. Wenn Kantone Gelder streicht für Behinderte- und Kinderheime diskutiert auch nieman. Für mich "iammert" die SRG auf einem hohen level und macht mit ihren Druck auf die Trenendrüse. Angst macherei was für mich nicht stimmt. Das zeigt mir schwäche und keine Stärke für diese Firma.
Herbert Donzé
05.01.2018 22:37 Uhr
Schafft diesen Bockmist endlich ab! Es kann doch nicht sein, dass ich an 2 Wohnorten Gebühren bezahlen muss! Ich kann ja nur an einem Ort gleichzeitig sein! Weiter frage ich mich wirklich wo die Unabhängigkeit der Medien noch vor Handen ist? Auch bei den Zeitungen findet immer mehr und immer rasanter eine Konzentration statt, siehe Tamedia, Dingier, u.a.m. ... Das gleiche passiert auch bei den Radios und TV Sendern! Deshalb: JA zur Abschaffung von BILLAG! Wir schaffen nicht die SRG ab, sondern die fragwürdigen Gebühren!
Josef Müller
05.01.2018 09:35 Uhr
Billag ist und bleibt das Ärgernis, wie es auch immer in Zukunft heissen wird, ob 1 Fr,/Tag oder Firmenbeiträge oder sonstige Augenwischereien, Es frhlt offenbar der politische Wille, eine Volksnahe Lösung zu finden. Ich hoffe die Sendung nimmt nicht nur die Belange der SRG in Augenschein sonder widmet sich auch den Zwangsgebühen durch ein externes Inkassobureau, denn das ist der eigentliche Knackpunkt, dass die Finanzierung mit zusätzlichen Kosten für das Inkasso verbunden ist. Bundesrat und Parlament halten daran fest ohne daran zu denken, das zu ändern, Frau Bundesrätin lächelt auch noch dazu, und setzt damit die SRG in den Notstand, wenn die Initiative angenommen wird. Es ist das Versagen der Politik im Bundeshaus, wenn der schlechteste Fall bei der Abstimmung eintritt. Die SRG soll bestehen, wie sie ist, denn sie ist ein Stück unserer schweizerischen Kultur, ABER DIE FINANZIERUNG ÜBER INKASSO MUSS ABGESCHAFFT WERDEN!!! Gut haben wir darüber geredet .......
Annette Frei Berthoud
05.01.2018 07:02 Uhr
Lieber Herr Humbel, ARTE finanziert sich zu 95 Prozent aus den Rundfunkbeiträgen der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland und Frankreich, 3sat wird gemeinsam betrieben von ORF, SRG, ZDF und den Landessendern der ARD. Ohne Gebühren würden die beiden Sender nicht existieren.
Willy Humbel
04.01.2018 16:50 Uhr
SRF kommt einem Staatssender gleich und hat einen klaren Auftrag: Vermittlung von Information, Kultur, Bildung und Unterhaltung. Dies gelingt gebühren- und werbefreien Sendern wie Arte und 3Sat recht gut. SRF bietet im Gegensatz zu diesen Sendern auch qualitativ gute Eigenproduktionen an, welche das SRF-Programm zu einem echt schweizerischen Sender machen. Ob dies aber Zwangsgebühren rechtfertigt darf angesichts der überbordenden Werbeeinschaltungen, welche den Privatsendern in nichts mehr nachstehen, bezweifelt werden. Insbesondere nervt die penetrante Eigenwerbung für einzelne Sendungen, welche einem tagtäglich und auch noch fünf Minuten vor Beginn der Sendung um die Ohren geschlagen wird. Gebühren plus Werbung im gegebenen Umfang sind einfach zu viel! Wenn die Werbung - wie in Deutschland - auf die Zeit vor 20.00 Uhr beschränkt würde, könnte man mit den Gebühren leben. Sparpotenzial um die wegfallenden Einnahmen zu kompensieren wäre zuhauf vorhanden: Brauchen wir teure F1-Übertragungen? Müssen ganze Fernsehteams im Ausland blauäugige Auswanderer portraitieren? Muss SRF eine Heissluftballonfahrt der ach so lieben Eltern finanzieren, nur weil die ganze Nachkommenschaft zu geizig ist diesen den Eltern selbst zu schenken? Es gäbe 1000 Beispiele . . .
Domink Hasler
04.01.2018 14:44 Uhr
Es ist doch endlich an der Zeit das Inkassobüro abzuschaffen, das einem jährlich ungefragt eine Rechnung schickt. Wir können nicht mal die Höhe oder die Leistung bestimmen. Darum stimme ich JA.
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