15.09.2010

Prix Europa

Zwölf Schweizer Nominationen beim Medienwettbewerb

"La petite chambre" gleich doppelt im Rennen.

Zwölf Schweizer Produktionen finden sich unter den insgesamt 543 Nominierten des diesjährigen Medienwettbewerbs "Prix Europa", der Mitte Oktober in Berlin stattfindet. Der Spielfilm "La petite chambre" tritt gleich in zwei Kategorien an. Sowohl in der Sparte TV Fiction wie beim Prix Genève-Europa ist das Drama von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, das am Filmfestival Locarno uraufgeführt wurde, mit im Rennen. Ebenfalls um die Auszeichnung für den besten Spielfilm rittern "Sinestesia" von Eric Bernasconi und "Frühling im Herbst" von Petra Volpe.

Bei den Dokfilmen sind "Daniel Schmid - Le chat qui pense" von Pascal Hofmann und Benny Jaberg sowie "Die Frau mit den 5 Elefanten" von Vadim Jendreyko nominiert, wie aus einem Communiqué des Festivals vom Mittwoch hervorgeht. Produktionen aus 35 europäischen Ländern nehmen an dem Wettbewerb teil. Die Preise der einzelnen Sparten sind mit je 6000 Euro dotiert. Der "Prix Europa" wird seit 1987 zur Anerkennung herausragender europäischer Qualitätsprogramme vergeben. Festivalleiterin Susanne Hoffmann zeigte sich dieses Jahr gemäss Medienmitteilung beeindruckt vom "hohen Niveau der Einreichungen". (sda)


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